Über rote Roben und schwarze Schafe

Das Unternehmermagazin impulse.de veröffentlichte einen Artikel zum Thema „Schwarzarbeiter haften für Schmu„.

Die Karlsruher Richter haben einen Vermessungstechniker und einen Handwerker zum Schadensersatz verurteilt und entschieden, dass das Schwarzarbeitergebot nicht mehr gilt „Ich arbeite billig, dafür beschwerst du dich nicht“.

Das Lamentieren über die Schattenwirtschaft, die jährlich über 350 Millarden Euro am Fiskus vorbeischleust soll nun endlich in Taten umschlagen.

Neben Schwarzarbeit vernichtet aber auch „Geiz ist geil“ die Millionen Arbeitsplätze, die in der Schattenwirtschaft und in Billiglohnländern entstehen.

Der DGB-Chef Sommer hat am Tag der Arbeit schon mal gegen das „Geiz ist geil- Getue“ der Unternehmer losgewettert, die keine Mindestlöhne akzeptieren wollen. Nun wären die Unternehmerverbände aber auch mal an der Reihe, die Unternehmensbosse zur Brust zu nehmen, die mit der Verbrauchergeilheit riesige Gewinne erzielen. Oder glaubt auch nur ein Erdenbürger, ein „Geiz ist Geil- Produkt“ könnte noch in Deutschland hergestellt werden? Schade eigentlich, dass den roten Roben hier die Hände gebunden sind.

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