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Akte digital, Robe traditionell

Die elektronische Akte soll den Gerichtsalltag moderner und effizienter machen. Papierberge, schwere Aktenwagen und die Suche nach einzelnen Schriftstücken könnten damit nach und nach der Vergangenheit angehören.

So weit die Theorie.

In der Praxis verläuft die Digitalisierung der Justiz vielerorts noch holprig. Unterschiedliche Programme, technische Störungen, langsame Systeme und umständliche Arbeitsabläufe sorgen nicht immer für die erhoffte Erleichterung. Eine Akte auf dem Bildschirm ist schließlich nur dann ein Fortschritt, wenn sie sich dort auch zuverlässig öffnen, lesen und bearbeiten lässt.

Der Aktenberg verschwindet nicht – er wird digital

Auch eine elektronische Akte muss vollständig geprüft werden. Umfangreiche Schriftsätze werden nicht kürzer, nur weil sie als PDF vorliegen. Und wenn Technik oder Verbindung streiken, ist ein Aktenordner bisweilen erstaunlich unkompliziert.

Die Digitalisierung kann die Arbeit unterstützen. Juristische Prüfung, Erfahrung und Verantwortung kann sie jedoch nicht ersetzen.

Alles verändert sich – die Robe bleibt

Während Akten, Postfächer und Arbeitsplätze digital werden, bleibt im Gerichtssaal ein sichtbares Stück Tradition erhalten: die Robe.

Sie benötigt weder Passwort noch Update und meldet keine Systemstörung. Vor allem zeigt sie, in welcher Funktion jemand am Verfahren teilnimmt. Richter, Staatsanwälte und Rechtsanwälte treten nicht nur als Privatpersonen auf, sondern in einer besonderen Aufgabe.

Gerade wenn sich Arbeitsmittel und Verfahrensabläufe verändern, bleibt diese sichtbare Ordnung wichtig.

Moderne Technik, bewährte Verantwortung

Die elektronische Akte wird sich weiter durchsetzen. Ob sie den Justizalltag tatsächlich einfacher macht, hängt allerdings weniger von großen Ankündigungen als von funktionierender Technik und praxistauglichen Lösungen ab.

Der Aktenordner wird daher vermutlich langsam verschwinden.

Die Robe bleibt – und funktioniert weiterhin ganz ohne Neustart.😊

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Nachhaltiger Paketversand mit DPD: Mehr Transparenz durch den neuen CO₂-Report in myDPD

Nachhaltigkeit spielt im Paketversand eine immer wichtigere Rolle. Auch im Bereich Logistik und Versand rücken Transparenz, nachvollziehbare Emissionsdaten und die Reduktion von Treibhausgasen zunehmend in den Fokus.

Unser Paketdienstleister DPD geht hier einen weiteren Schritt und stellt mit dem CO₂-Report in myDPD ein digitales Tool bereit, das Unternehmen dabei unterstützt, Emissionen aus dem Paketversand besser zu analysieren und zu bewerten.

Digitale Transparenz für den Paketversand

Der CO₂-Report ist direkt in myDPD verfügbar und ermöglicht eine transparente Auswertung der Treibhausgasemissionen, die im Rahmen des Paketversands entstehen. Die Analyse basiert auf individuellen Versanddaten und berücksichtigt verschiedene Stationen entlang der Transportkette.

Dazu zählen unter anderem Scandaten, Transportabschnitte, Umschlagsvorgänge sowie Gewicht und Größe der Pakete. Auf dieser Grundlage können Emissionen detaillierter dargestellt und Entwicklungen besser nachvollzogen werden.

Was der CO₂-Report bietet

Der neue CO₂-Report von DPD umfasst unter anderem folgende Funktionen:

  • Berechnung und Analyse der CO₂-Emissionen entlang der gesamten Transportkette
  • Detaillierte Emissionsauswertung auf Basis von Scandaten, Transportabschnitten und Umschlagsvorgängen
  • Berücksichtigung von Gewicht und Größe der Pakete für individuelle Emissionswerte
  • Bereitstellung von Scope-3-Emissionen für Nachhaltigkeitsberichte
  • Automatisierte, individuelle Berichte zur Unterstützung von Umweltzielen
  • Übersichtliche Darstellung der Daten als Dashboard in myDPD

Besonders relevant ist dabei die Bereitstellung von Scope-3-Emissionen. Diese indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette gewinnen in der Nachhaltigkeitsberichterstattung zunehmend an Bedeutung.

Datenqualität als wichtige Grundlage

Für eine verlässliche Auswertung ist eine hohe Datenqualität entscheidend. Der CO₂-Report basiert auf den ursprünglich übermittelten Avisdaten. Nachträgliche Korrekturen sind nicht möglich.

DPD stellt hierfür einen Data Quality Guide zur Verfügung. Dieser unterstützt dabei, häufige Fehler bei der Datenübertragung zu vermeiden und die Qualität der Versanddaten nachhaltig zu verbessern. Eine saubere Datenbasis trägt zugleich dazu bei, Auswertungen genauer und belastbarer zu machen.

Ein weiterer Schritt zu mehr Klimatransparenz

Mit dem CO₂-Report stellt DPD ein Werkzeug bereit, das Nachhaltigkeit im Paketversand messbarer macht. Emissionen können transparenter dargestellt, Entwicklungen besser verfolgt und Nachhaltigkeitsziele fundierter bewertet werden.

Für uns ist dies ein wichtiger Baustein, um den Paketversand bewusster zu betrachten und ökologische Auswirkungen noch besser einzuordnen. Der neue CO₂-Report zeigt, wie digitale Lösungen dazu beitragen können, Klimatransparenz im Versandprozess weiter zu stärken.

Weitere Informationen zu den Nachhaltigkeitsmaßnahmen von DPD finden Sie auf der DPD-Webseite:
https://www.dpd.com/de/de/nachhaltigkeit/

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Paket abstellen lassen? Bei unseren Roben lieber nicht.

„Einfach vor die Tür legen“ klingt bequem. Bei unseren hochwertigen Roben ist das aber keine gute Idee.

Eine Abstellerlaubnis birgt viele Gefahren in sich

Wer einem Paketdienst eine Abstellerlaubnis erteilt, erlaubt die Zustellung ohne persönliche Übergabe. Das Paket gilt dann oft schon als zugestellt, sobald es am gewünschten Ort liegt.

Ab diesem Moment kann es schwierig werden, Ersatz zu bekommen, wenn etwas passiert:

  • Das Paket kann gestohlen werden.

  • Es kann nass werden.

  • Es kann verschmutzen.

  • Es kann verwechselt werden.

  • Es kann an einem ungeeigneten Ort landen.

Das Ablagefoto

Ein Ablagefoto hilft dabei nur begrenzt. Es zeigt meist nur, dass ein Paket irgendwo lag – nicht, was danach passiert ist.

Unsere Empfehlung

Bitte erteilen Sie für unsere Roben keine Abstellerlaubnis.

Wählen Sie besser eine persönliche Annahme, eine Firmen-/Kanzlei-/Dienstadresse oder einen Paketshop. So kommt Ihre Robe sicher, sauber und geschützt bei Ihnen an.

Kurz gesagt

Bequem ist nicht immer sicher. Bei Roben zählt: lieber persönlich annehmen als später ärgern.
Wenn es ausnahmsweise nicht anders geht:
 Wählen Sie bitte einen Ablageort, der vor Wetter und Fremdzugriff geschützt ist, und beschreiben Sie diesen so genau wie möglich. Vermeiden Sie dabei allgemeine Angaben wie „vor die Tür“, „Garage“ oder „Terrasse“.

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Anwalt, Richter, Staatsanwalt: Männer vs. Frauen in Deutschland – aktuelle Zahlen & Trends

Wie ist das Verhältnis von Männern und Frauen bei Anwälten, Richtern und Staatsanwälten in Deutschland?
 Und was bedeutet das für die Praxis im Gerichtssaal?
Die kurze Antwort: Die klassische Männerdomäne bröckelt – aber nicht überall gleich schnell.

Geschlechterverhältnis bei Anwälten in Deutschland

Die Anwaltschaft ist aktuell noch stärker männlich geprägt:
• ca. 63 % männliche Anwälte
• ca. 37 % weibliche Anwältinnen
Doch der Trend ist eindeutig: Der Frauenanteil steigt seit Jahren kontinuierlich. Besonders bei jüngeren Juristen ist der Anteil weiblicher Berufseinsteiger bereits deutlich höher.
Prognose: In den kommenden Jahren wird sich das Verhältnis weiter in Richtung Gleichstand entwickeln.

Richter und Staatsanwälte: Fast Gleichstand erreicht

In der Justiz selbst zeigt sich ein deutlich ausgeglicheneres Bild:
Richter in Deutschland
• ca. 48 % Frauen
• ca. 52 % Männer
Staatsanwälte in Deutschland
• ca. 51 % Frauen
• ca. 49 % Männer
Damit sind Frauen bei Staatsanwaltschaften sogar leicht in der Mehrheit.
Ergebnis: Der Gerichtssaal ist heute nahezu paritätisch besetzt.

Führungspositionen in der Justiz: Männer weiterhin vorne

Trotz Gleichstand in der Breite zeigt sich in den oberen Hierarchieebenen ein anderes Bild:
• Frauenanteil in Führungspositionen: unter 40 %
• Männer dominieren weiterhin leitende Funktionen
Fazit: Je höher die Position, desto geringer der Frauenanteil.

Gesamtüberblick: Männer vs. Frauen im Vergleich

Berufsgruppe
Männer
Frauen
Anwälte 
ca. 63 %
ca. 37 %
Richter
ca. 52 %
ca. 48 %
Staatsanwälte
ca. 49 %
ca. 51 %

Was bedeutet das für Roben und Berufspraxis?

Der steigende Frauenanteil hat auch praktische Auswirkungen:
• Unterschiedliche Passformen werden wichtiger
• Individualität und Tragekomfort gewinnen an Bedeutung
Für Anbieter von Richterroben, Anwaltsroben und Staatsanwaltsroben bedeutet das:
 Standardlösungen reichen nicht mehr aus.

Fazit: Die Justiz wird weiblicher

Das Geschlechterverhältnis in juristischen Berufen verändert sich deutlich:
• Die Anwaltschaft wird zunehmend weiblicher
• Richter und Staatsanwälte sind bereits nahezu ausgeglichen
• Führungspositionen hinken hinterher
Oder kurz gesagt:
Die Robe bleibt schwarz – aber die Menschen darin werden vielfältiger.

Alle hier genannten Werte wurden von KI ermittelt und sind unverbindlich.

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Anwaltsrobe oder Staatsanwaltsrobe – wo liegen die Unterschiede?

Auf den ersten Blick sehen Anwaltsrobe und Staatsanwaltsrobe fast gleich aus: schwarz in klassisch-edlem Schnitt. Trotzdem gibt es einen klaren Unterschied – und der liegt nicht nur im Detail, sondern auch in der Funktion.

Der wichtigste optische Unterschied

Anwaltsroben haben in der Regel einen Besatz aus Seide oder Kunstseide.
Staatsanwaltsroben haben dagegen – wie Richterroben – einen Samtbesatz.
Dies ist in den amtlichen Vorschriften zur Amtstracht so geregelt.

Der wesentliche Unterschied: die Funktion im Gerichtssaal

Der Rechtsanwalt vertritt die Interessen seiner Mandantschaft. Seine Robe ist die Berufstracht. Das ist in § 20 BORA geregelt. Auch geregelt ist, dass eine Pflicht zum Erscheinen in Robe beim Amtsgericht in Zivilsachen nicht besteht.

Der Staatsanwalt tritt dagegen nicht als Parteivertreter auf, sondern als Vertreter des Staates in Strafverfahren. Seine Robe ist deshalb keine bloße Berufskleidung, sondern Teil der Amtstracht. Amtliche Regelungen sehen für Staatsanwälte ausdrücklich Samtbesatz vor.

Sind Schnitt und Form der beiden Roben unterschiedlich?

Nein. Vom Schnitt her sind beide Roben gleich. In der ordentlichen Gerichtsbarkeit erfolgt die Abgrenzung nur über die Besatzstoffe:
Anwalt = Seide 
Staatsanwalt = Samt

Eine Besonderheit gibt es

Im OLG-Bezirk Stuttgart dürfen Rechtsanwälte aus alter Tradition auch Roben mit Samtbesatz tragen. Das ist aber eine Ausnahme und sollte auch wirklich beachtet werden, denn das Risiko ist groß, dass ein Richter (außerhalb des OLG Stuttgart) einen Anwalt aus der Verhandlung ausschließt, der eine Robe mit Samtbesatz trägt. So geschehen in Augsburg.

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Warum deutsche Richter schwarze Roben tragen und britische Richter es gerne etwas prunkvoller haben?

Wer einen Gerichtssaal betritt, erkennt sofort: Hier gelten besondere Regeln. Ein sichtbares Symbol dafür ist die Richterrobe. In Deutschland ist sie bei der ordentlichen Gerichtsbarkeit traditionell schwarz und wird von Richterinnen, Richtern, Staatsanwälten mit Samtbesatz und von Rechtsanwälten mit Seidenbesatz getragen. Doch woher kommt diese Kleidung eigentlich? Und warum sehen Gerichtsroben in Großbritannien anders aus?

Die deutsche Robe: Würde und Schlichtheit

Die schwarze Robe der ordentlichen deutschen Gerichtsbarkeit hat eine lange Tradition, die bis in das 16. Jahrhundert zurückreicht. Ihren Ursprung hat sie nicht etwa im Adel, sondern in der Universitätskultur und bei den Gelehrten. Professoren, Theologen und Juristen trugen dunkle Gewänder als Zeichen ihres Standes.
Als sich die moderne Gerichtsbarkeit entwickelte, übernahmen Juristen diese Kleidung. Schwarz hatte dabei eine klare Botschaft: Neutralität, Ernsthaftigkeit und Distanz zur Person. Vor Gericht soll nicht die Persönlichkeit im Mittelpunkt stehen, sondern das Recht.
Die Robe erfüllt deshalb bis heute einen symbolischen Zweck:
 Sie macht aus der einzelnen Person ein Amt. Der Mensch tritt hinter seine Rolle zurück – und das Verfahren gewinnt an Würde und Gleichheit.

Großbritannien: Tradition, die etwas bunter sein darf

Klassischerweise besteht die Amtstracht in Großbritannien aus einer Robe, einer weißen Perücke aus Rosshaar und speziellen Halsbändern (Bands).

Hier sind die Hauptmerkmale:

• Roben: Die Farben variieren.

◦ Strafgerichte (Crown Courts): Richter tragen traditionell eine rote Robe (Scarlet Robe) mit Fellbesatz bei Strafsachen.
◦ Zivilgerichte (County/High Courts): Hier wird oft eine violette oder schwarze Robe getragen.
◦ Modernisierung: Seit 2008 tragen Richter in Zivil- und Familienverfahren an vielen Gerichten sowie am Supreme Court keine Perücken mehr und nutzen modernere Roben (z. B. mit roten Kragenstreifen).

• Perücken (Wigs):

◦ Die weiße Perücke ist ein Symbol für Autorität und Würde.
◦ Sie ist bei Strafprozessen (Crown Courts) weiterhin Pflicht.
◦ Bei Zivilprozessen und am Supreme Court sind sie seit 2007/2008 in der Regel nicht mehr erforderlich.

• Zubehör:

◦ Bands (Halsbänder): Ein weißes, gefaltetes Halsband (ähnlich einem Beffchen) ist Teil der formellen Kleidung.
◦ Schärpe/Gürtel: Über der Robe wird oft ein Gürtel (Girdle) und eine Schärpe (Tippet) getragen, deren Farbe zwischen Zivil- (lila) und Strafsachen (rot) variiert.

• Historische Kopfbedeckung:

Die “schwarze Kappe” (Black Cap) wurde früher von Richtern bei der Verkündung von Todesurteilen getragen, ist aber seit 1969 nicht mehr im Gebrauch.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die klassische rote Robe mit Perücke ist heute fast nur noch im Strafrecht zu finden, während in zivilrechtlichen Verfahren ein “entschlacktes” Gewand ohne Perücke überwiegt.

Zwei Kulturen ein Ziel:

Ob schlichtes Schwarz in Deutschland oder traditionsreiche Gewänder in Großbritannien: Beide Systeme verfolgen letztlich dasselbe Ziel. Die Robe soll zeigen, dass im Gerichtssaal nicht individuelle Vorlieben zählen, sondern das Recht und seine Institutionen.
Oder anders gesagt:
 Die Robe erinnert alle Beteiligten daran, dass hier nicht persönliche Meinungen verhandelt werden – sondern Recht gesprochen wird.
Und vielleicht ist genau das der Grund, warum die Robe seit Jahrhunderten zum Gericht gehört.

Das Handelsblatt zeigt bebildert “Wo die Perücke Pflicht ist”.

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Über 1.200 Bewertungen – Vielen Dank für Ihr Vertrauen

Mehr als 1.200 Kundinnen und Kunden haben uns und unseren roben-shop.de inzwischen bewertet – überwiegend mit 5 Sternen und mit ausgesprochen positiven Rückmeldungen zu unseren Roben und unserem Service.

Diese große Zahl an Bewertungen freut uns sehr. Denn eine Robe ist kein Alltagsprodukt. Sie begleitet ihren Träger oder ihre Trägerin über viele Jahre hinweg bei Gericht. Umso wichtiger ist es, dass Qualität, Passform und Verarbeitung überzeugen – ebenso wie eine verlässliche und zügige Abwicklung der Bestellung.

In den Bewertungen wird insbesondere hervorgehoben:

  • die hochwertige Stoffqualität und sorgfältige Verarbeitung
  • die sehr gute Passform
  • die schnelle Lieferung
  • sowie die persönliche und kompetente Beratung

Gerade für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger ist die erste eigene Robe ein besonderer Moment. Dass wir hierbei unterstützend begleiten dürfen, wird in vielen Rückmeldungen ausdrücklich gewürdigt.

Transparenz schafft Vertrauen

Alle Bewertungen sind transparent einsehbar – derzeit auf 24 Seiten gesammelt:
https://www.roben-shop.de/bewertungen/

Unser Anspruch bleibt

Ob Referendariat, Berufseinstieg oder die verantwortungsvolle Tätigkeit als Richter, Staatsanwalt, Rechtsanwalt, Rechtspfleger oder Protokollführer – unser Ziel bleibt unverändert: hochwertige Roben, die professionellen Ansprüchen gerecht werden, und ein Service, der ebenso verlässlich ist wie ihr täglicher Einsatz im Recht.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die sich die Zeit genommen haben, ihre Erfahrungen zu teilen. Ihr Feedback ist für uns Ansporn und Verpflichtung zugleich, unseren Qualitätsanspruch konsequent weiterzuführen.

 

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Die „Stuttgarter Robe“ – dürfen Anwälte wie Richter auftreten?

In deutschen Gerichtssälen ist die Amtstracht Robe mehr als bloße Tradition. Unterschiedliche Besatzarten wie Samt oder Seide machen die Rollen von Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten unterscheidbar. Eine Besonderheit, die lange Zeit im Bezirk des Oberlandesgerichts Stuttgart galt:

Die historische Ausnahme

Im OLG-Bezirk Stuttgart durften Rechtsanwälte früher Roben tragen, die auch mit gleichem Samt besetzt waren, wie die Roben der Richter. Diese Praxis beruhte auf landesrechtlichen Regelungen und einer gefestigten örtlichen Übung. In anderen Regionen war und ist eine solche Ausgestaltung der Anwaltsrobe unüblich.

Mit der Neufassung der baden-württembergischen Amtstrachtverordnung wurde diese Sonderregelung zwar nicht fortgeschrieben. In der Praxis wird die „Stuttgarter Robe“ im OLG-Bezirk Stuttgart jedoch weiterhin weitgehend akzeptiert. Es handelt sich heute weniger um geltendes Sonderrecht als um eine fortlebende Tradition.

Keine weiteren regionalen Ausnahmen

Außer dieser Besonderheit gibt es in Deutschland keine vergleichbaren regionalen Ausnahmen. Bundesweit gilt § 20 BORA: Rechtsanwälte tragen vor Gericht eine Robe, soweit dies üblich ist; vor den Amtsgerichten in Zivilsachen besteht keine Robenpflicht. Eine ausdrückliche Erlaubnis zum Tragen richterähnlicher Roben existiert außerhalb Stuttgarts nicht.

Risiken außerhalb des Bezirks Stuttgart

Erscheint ein Rechtsanwalt außerhalb des OLG-Bezirks Stuttgart mit einer Robe, die objektiv wie eine Richterrobe wirkt, kann dies beanstandet werden. Möglich sind Hinweise des Gerichts, die Aufforderung zum Umkleiden oder im Einzelfall sitzungspolizeiliche Maßnahmen. Auch standesrechtliche Fragen können aufgeworfen werden, wenn der Eindruck einer Rollenverwechslung entsteht. Wir berichteten bereits:

Robenpflicht: OLG München verpasst Augsburger Amtsrichter eine Ohrfeige

Die Moral von der Geschicht: Die „Stuttgarter Robe“ ist heute vor allem Tradition, kein allgemeingültiges Recht. Wer bundesweit auftritt, sollte – um “Unstimmigkeiten” zu vermeiden – eine eindeutig als Anwaltsrobe erkennbare Amtstracht wählen – denn die Robe dient nicht nur der Würde des Gerichts, sondern auch der klaren Zuordnung der Rollen im Verfahren.

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Unser Spendenaufkommen für 2025 – jede Robe zählt

Auch 2025 halten wir an unserer jährlichen Spendenaktion zur Weihnachtszeit fest:
“Ein Teil jedes Robenverkaufs fließt am Jahresende als Spende an gemeinnützige Organisationen.”

Dank unserer Kundinnen und Kunden können wir auch dieses Jahr über 11.000,00 Euro unseren fünf favorisierten Hilfsorganisationen “unter den Christbaum legen”.

Unsere Spendenpartner 2025

Wie in den vergangenen Jahren unterstützen wir wieder die fünf Organisationen, die in unterschiedlichen Bereichen dort helfen, wo es am nötigsten ist:

  • Deutsches Rotes Kreuz (DRK) – Katastrophenhilfe, Erste Hilfe, Unterstützung in Krisen im In- und Ausland.
  • MISEREOR – Langfristige Projekte gegen Armut und Ungerechtigkeit, vor allem in Afrika, Asien und Lateinamerika.
  • UNICEF – Einsatz für Kinderrechte, Bildung, Gesundheitsversorgung und Schutz für Kinder weltweit.
  • Ärzte ohne Grenzen – Medizinische Nothilfe in Kriegs- und Krisengebieten, oft dort, wo sonst niemand mehr hilft.
  • Weißer Ring – Unterstützung und Beratung für Menschen, die Opfer von Kriminalität und Gewalt geworden sind.

So verteilt sich unser Spendenaufkommen 2025

Am 23.12.2025 überweisen wir folgende Beträge:

  • DRK: 2.200,00 Euro
  • MISEREOR: 1.600,00Euro
  • UNICEF: 2.000,00Euro
  • Ärzte ohne Grenzen: 2.800,00 Euro
  • Weißer Ring: 3.000,00 Euro

Wie in den Vorjahren haben wir die Beträge etwas aufgerundet, damit ein „glatter“ Betrag bei den Organisationen eingeht.

Wie aus Ihrer Robe eine Spende wird

Jede Bestellung in unserem Roben-Shop erhöht automatisch das Spendenaufkommen.
Am Ende des Bestellvorgangs können Sie zudem mit Ihrem Votum mitbestimmen, welche der fünf Organisationen bevorzugt unterstützt werden soll.
Ob Sie nun eine Anwaltsrobe, Richterrobe oder Staatsanwaltsrobe von uns tragen – Ihre Amtstracht bleibt nicht nur bei Gericht im Einsatz, sondern bewirkt auch indirekt Gutes außerhalb des Gerichtssaals.

Spenden als fester Bestandteil unseres Selbstverständnisses

Seit 2009 haben unsere jährlichen Spendenaktionen gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden bereits eine sechsstellige Summe für gemeinnützige Zwecke ermöglicht. Eine Übersicht der einzelnen Jahre finden Sie auf unserer Spenden-Seite.

Für uns ist diese Tradition kein Marketing-Projekt, sondern Teil unseres Verständnisses von unternehmerischer Verantwortung. Wir profitieren von einem funktionierenden Rechtsstaat – und möchten im Rahmen unserer Möglichkeiten etwas zurückgeben. Lassen Sie uns auch in Zukunft gemeinsam dafür sorgen, dass aus jeder Robe ein kleines Stück zusätzliche Hilfe wird.

Danke für Ihre Unterstützung und frohe Weihnachten

Weihnachten ist für viele eine Zeit der Geschenke. Uns ist wichtig, dass dabei auch diejenigen nicht vergessen werden, die besonders dringend Unterstützung brauchen.

Dafür sagen wir Danke:

  • Danke an alle, die 2025 bei uns eine Robe bestellt haben.
  • Danke an alle, die bei ihrer Bestellung eine Organisation ausgewählt haben.
  • Danke an alle, die damit unsere Spendenaktion überhaupt möglich machen.

Wir wünschen Ihnen
frohe Weihnachten, einen ruhigen Jahresausklang
und ein gutes, gesundes neues Jahr 2026.

Ihr Team von Natterer-Roben

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Die Robe der Deutschen Justiz aus Mischgewebe? Nein danke!

Eine Robe aus Mischgewebe, so preiswert sie auch erscheint, sie schadet der Umwelt. Mischgewebe ist nur schwer oder gar nicht recycelbar, da beispielsweise folgende Fasern nicht einfach getrennt werden können:

  • Schurwolle und Polyester
  • Schurwolle und Seide
  • Schurwolle und Kaschmir

Sortenreine Stoffe wie reine Schurwolle sind relativ leicht zu recyceln.

Das Problem ist die Fasertrennung

Die meisten Mischgewebe bestehen aus einer Kombination von Naturfasern (z. B. Schurwolle) und Kunstfasern (z. B. Polyester), deren Trennung im Recyclingprozess so aufwendig ist, dass eine “Entsorgung” als Restmüll bequemer und wirtschaftlicher ist.
So lange noch keine Technologien zur automatisierten Sortierung und Trennung von Fasern weltweit Standard sind, wird sich an manch gedankenloser Umweltbelastung nichts ändern.

Qualitätsverlust

Auch wenn Mischgewebe recycelt werden, ist das Ergebnis oft minderwertig, was die Anwendungsbereiche einschränkt. (Eine Robe aus recyceltem Mischgewebe dürfte für eine gepflegte Amtstracht eher nicht denkbar sein.)

Ein Wort zur Nachhaltigkeit

Achten Sie beim Kauf Ihrer Robe auf reine Merino Schurwolle ohne unnötige chemische Behandlungen oder irgendwelche Beimischungen.

Bedenken Sie bitte diese drei Dimensionen, wenn Sie eine Robe oder irgendein Bekleidungsteil kaufen:

  • die ökologische Tragfähigkeit
  • die wirtschaftliche Effizienz
  • die soziale Gerechtigkeit

Heute mehr denn je geht es doch darum, verantwortungsbewusst mit den begrenzten Ressourcen der Erde umzugehen, sie zu schonen und eine zukunftsfähige Gesellschaft zu gestalten, die auch soziale Gerechtigkeit fördert.